Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne
>>2006
Aktions- und Strategiekonferenz der sozialen Bewegungen
- Frankfurt -
Wir laden ein zu einer Aktions- und
Strategiekonferenz wie sie von der Versammlung sozialer Bewegungen nach
dem ersten Sozialforum in Deutschland in Erfurt beschlossen wurde. In
der Erklärung heißt es: „Ob es gelingt, weiteren neoliberalen Umbau zu
verhindern, hängt entscheidend von den Protesten der sozialen
Bewegungen vor und nach den Bundestagswahlen ab. Wer auch immer
regieren wird und weiteren Sozialabbau betreibt, er muss mit unserem
massiven Widerstand rechnen.“
Welche Situation mit dem Ergebnis der Bundestagswahl entstanden ist,
wie sich die gesellschaftspolitischen Kräfteverhältnisse entwickelt
haben, über welche Gegenentwürfe wir verfügen, was dies alles sowohl
für die Gesellschaft als auch für uns als soziale Bewegungen bedeutet,
sollte gründlich analysiert werden. Ein neues Verständnis von sozialen
Bewegungen soll in gemeinsame Projekte münden.
Doch damit die Diskussion über Zustände und Gefahren auch zu
Konsequenzen für dringend gebotenes politisches Handeln führt, brauchen
wir eine strategische Orientierung, einen gemeinsamen Aktionsplan und
Konzepte für Alternativen.
Datum: 19. November 2005 11:15 - 20. November 2005 15:00 Uhr
Ort: Universität Frankfurt am Main, Campus Bockenheim/Kommunikationszentrum
Stimmen zur Aktions- und Strategiekonferez
Perspektiven des Widerstandes gegen Agenda 2010 und Hartz IV-Gesetz in Frankfurt
- Frankfurt, DGB-Haus -
Wir sehen es als eine Notwendigkeit an, den bislang in Frankfurt eher rudimentären Widerstand auf eine breitere Basis zu stellen. Auf der Veranstaltung sollte deshalb ermittelt werden, ob und inwieweit ein gemeinsamer Nenner für den Kampf gegen den bestehenden und zukünftigen Sozialabbau gefunden werden kann. Weiterhin sollte auf der Veranstaltung ausgelotet werden, wie der bisherige Widerstand weiterentwickelt und auf eine quantitativ und qualitativ höheren Stufe ausgeweitet und verschärft werden kann.
Ausgeschlossen von diesen möglichen gemeinsamen Kampf sind natürlich rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, völkischen Organisationen Gruppen und Einzelpersonen mit und/oder sexistischen Hintergrund.
Bisherige Unterstützender:
Aktionswoche gegen Lohndumping und Zwangsarbeit
- Frankfurt -
Wir rufen alle Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen , welche in Opposition zu der Politik des Sozialkahlschlags von SPD und Grüne im Bund, der CDU/FDP in Hessen und der Vierer Bande in Frankfurt stehen, auf, sich an der Aktionswoche gegen Lohndumping und Zwangdienste vom 18.05 - 23.05.2005 zubeteiligen. Durch unsere Aktionen wollen wir zeigen, dass wir die neue Leitlinie der Arbeitsmarktreformer „Fordern statt Fördern" und die damit verbundene Verarmungspolitik von Kapital und Staat entschieden ablehnen. Ausdrücklich ausgeschlossen sind dabei natürlich alle Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, mit rassistischen, völkischen, antisemitischen oder sexistischen Hintergrund. Diese Aktionswoche soll anlässlich des bundesweiten Aktionstages am 20.05.2005 der Initiative Agenturschluss stattfinden
An Aktionen sind bisher vorgesehen:
1.) 18. Mai: Kritischer Besuch der Veranstaltung der Sozialpolitischen Offensive Frankfurt am Mittwoch, 18.05.2005, 16:00-18:00 Uhr, Haus der Volksarbeit, Eschenheimer Anlage 21, Großer Saal, 3. Stock. Zeigen wir es den dort versammelten Beschäftigungsträgern, dass es auch hier in Frankfurt Menschen gibt, die sich gegen die Politik von Lohndumping und Zwangsarbeit wehren.
2.)
20. Mai: Aktionen gegen Ein-Euro-Jobs bei lokalen
Beschäftigungsträgern in
Frankfurt-Griesheim (Werkstatt Frankfurt, Internationaler Bund,
Caritas) am Freitag,
20.05.2005,
Treffpunkt: 9:00 Uhr am Bahnhof
Griesheim
3.) 21.Mai: Infostände und Flugblattaktionen
4.) 23.Mai: Demonstration gegen Lohndumping und Zwangsdienste. Auftaktkundgebung 18:00 Uhr an der Hauptwache, Zwischenkundgebung auf dem Römer, Abschlusskundgebung vor dem Parteibüro der SPD.
Treffen zur Auswertung der Aktionswoche und Planung von weiteren Aktionen
Bundesweiter Aktionstag gegen die 1-EURO-Jobs
- Frankfurt-Griesheim -
Workfare is not fair
Gegen Lohndumping und Zwangsdienste: 1-EURO-Jobs stoppen
20.05.2005, um 09:00 Uhr:
Gegen den Opernball 2005
- Hauptbahnhof -
26. Februar 16 Uhr
Agenturschluss
- bundesweite lokale Aktionen -
Am 03. Januar 2005, wenn dann die neuen Hartz-Gesetze in
Kraft treten sollen, ruft eine bundesweite Kampagne dazu auf, überall
im Land "Arbeitagenturen" und "Personal Service Agenturen" (PSA) zu
schließen und damit in Form von Besetzungen, Blockaden oder
Versammlungen in den Ablauf der Erwerbslosenbürokratie einzugreifen.
Mit dem Aufruf zur "Agenturschluss" geht die Kampagne jetzt an die
Öffentlichkeit und fordert alle auf, sich anzuschließen und am eigenen
Ort Agenturschluss zu machen.Agenturschluss (Aufruf)
nähere Infos bei labourNet
Im Rahmen der bundesweiten Aktion "Agenturschluss" sollen am 03.Januar 2005, dem ersten Werktag mit Arbeitslosengeld II, die Arbeitsagenturen lahmgelegt werden:
Aufruf zu der Aktion Agenturschluss in Frankfurt:
Presseerklärung
zur Aktion Agenturschluss in Frankfurt
Berichte, Fotos zum Agenturschluß im
Frankfurt
