Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne
Aktions- und Strategiekonferenz der sozialen Bewegung gegen Sozial- und Lohnabbau in Frankfurt am 2./3.12.2006.
Wie weiter mit dem Widerstand gegen Sozial- und Lohnabbau?
Einladung zur bundesweiten Aktions- und Strategiekonferenz des
gesamtenWiderstands gegen Sozial- und Lohnabbau in Frankfurt am 2. und
3. Dezember 2006
Konferenz-Aufruf
Am 1. November 2003 demonstrierten 100.000 Menschen in Berlin gegen die Agenda 2010 der Schröder/Fischer-Regierung - öffentlich wahr-genommene Geburtsstunde einer neuen sozialen Bewegung gegen Sozial- und Lohnraub in Deutschland, gewachsen aus lokalen und regio-nalen Initiativen vieler gesellschaftlicher Sekto-ren. Dieses breite weltanschauliche und politi-sche Spektrum gab sich als Bündnis “Alle ge-meinsam gegen Sozialabbau” im Januar 2004 eine gemeinsame Plattform, den ‚Frankfurter Appell’.Weitere Stichworte der Entwicklung von Wider-stand:
DGB-Aktionstag April 2004 mit 500.000 Protes-tierenden, Montagsdemonstrationen mit bis zu 250.000 DemonstrantInnen bundesweit, zentrale Demonstrationen in 2004 und 2006 mit zehntau-senden TeilnehmerInnen, betriebliche Streiks u. a. bei Opel Bochum und AEG oder die Protest-aktionen der Studierenden gegen Studiengebüh-ren neben vielfältigen anderen regionalen und lokalen Aktionen.
Auf politisch-parlamentarischer Ebene entstan-den WASG und das Projekt Linkspartei.
Die Proteste waren sicher Sand im Getriebe der herrschenden Politik und nicht ganz ohne Ein-fluss.
Dennoch: zentrale Teile der Sozial- und Lohn-abbaupläne gegen die Mehrheit der lohnabhän-gigen Bevölkerung wurden durchgesetzt, andere wie die sog. “Gesundheitsreform” stehen an.
Hartz-IV soll ein weiteres Mal verschärft wer-den, um durch existenziellen Druck auf Erwerbs-lose den Niedriglohnsektor mit Dumpinglöhnen und miesen Arbeitsbedingungen zu vergrößern sowie Löhne und Arbeitszeiten der Erwerbstäti-gen noch stärker unter Druck zu setzen, usw. usf.
Entschiedener massenhafter Widerstand ist drin-gender geboten denn je.
Doch: Wie kommen wir dorthin?
Wie kann es weitergehen?
Wie können wir Spaltungslinien ausräumen und zu einem gemeinsame Vorgehen von Er-werbslosen und Erwerbstätigen, von Studie-renden, “Eingeborenen” und MigrantInne-nen, jung und alt, von Menschen mit unter-schiedlichen weltanschaulichen und politi-schen Perspektiven kommen?
Welcher Weg führt uns zu “französischen Verhältnissen”?
Diese Fragen wollen wir mit dem gesamten Spektrum des Widerstands diskutieren, um zu einem breitestmöglichen Bündnis gegen Sozial- und Lohnabbau zu kommen.
Das schließt ausdrücklich Menschen mit Migra-tionshintergrund mit ein. Sie sind von sozialen Kürzungen und sozialer Entrechtung meist noch stärker betroffen. Viele Verschärfungen, wie
z.B. die Residenzpflicht, wurden zuerst an Flüchtlingen “ausprobiert” und werden jetzt ver-allgemeinert.
Wir, das “Bündnis 3. Juni” (Demonstration: Schluss mit den Reformen gegen uns!) laden deshalb das gesamte Spektrum des Frankfurter Appells und alle neu hinzugekommenen Akteu-rInnen gegen Sozial- und Lohnabbau zu einer zweitätigen Aktions- und Strategiekonferenz im Dezember ein.
Wir verstehen die Konferenz thematisch als Fortsetzung der Frankfurter Aktions- und Strate-giekonferenzen von 2003 bis 2005.
Wir wollen anknüpfen an die bisher breiteste Plattform der Widerstandsbewegung, den “Frankfurter Appell” und wollen diesen weiter-entwickeln - jenseits von ideologischen, organi-sations- oder parteitaktischen Interessen.
Wir erwarten von der Konferenz gemeinsame Absprachen zu Widerstandsaktionen.
Konferenz am 02. und 03. Dezember
in Frankfurt,
Studierendenhaus, Mertonstraße 26-28
Beginn am Samstag: 12 Uhr,
Ende am Sonntag: 16 Uhr
zum Konferenzablauf:
siehe http://www.protest2006.de/konferenzflayer.pdf
zur Anmeldung erwünscht unter:
anmeldung@protest2006.de
Unterkunft in Frankfurt und Umgebung wird auf Wunsch organisiert
Planung für den Ablauf der Konferenz am 2./3. Dezember
Samstag (12 - 19 & 20 - 22:30 Uhr)
11:00 Einlass
12:00 Sa - Begrüßung
12:10 - 15:00 Sa - Plenum I
Bestandsaufnahme der Entwicklung der sozialen Bewegung gegen Sozial-
und Lohnraub in Deutschland
Positionen und Perspektiven hierzu aus dem Blickwinkel
unterschiedlicher Strömungen1 des Widerstands. Dabei sollen bestehende
Differenzen transpa-rent werden.
15:15 - 17:15 Sa - Arbeitsgruppen
„Schluss mit den Reformen gegen uns!“
Bestandsaufnahme sozialer Kämpfe und Entwicklung konkreter
Forderungen
AG 11: Erwerbstätigkeit, Masseentlas-sungen, Lohnabbau und Arbeits-zeitverlängerung, Aushebelung der Tarifrechte
AG 12: Erwerbslosigkeit, prekäre Le-bens- und Arbeitsbedingungen
AG 13: Gesundheit und Krankheit
AG 14: Bildung und Ausbildung
AG 15: Öffentliche Güter & Soziale Inf-rastruktur
(AG 16: Rentenkürzungen)2
(AG 17: leere Kassen ? Rücknahme der Steuergeschenke seit ´??)3
(AG 18: Abbau demokratischer Rechte bei steigender Repression)4
17:30 - 19:30 Sa - Plenum II
Berichterstattung der AGs,
Diskussion der Ergebnisse auf eine ge-meinsame Resolution hin, die
Weiter-entwicklung des ‚Frankfurter Appells’.
20:00 - 22:30 Sa - offene Runde
gemeinsames Essen & Trinken & Gesprä-che am Tagungsort
Sonntag (10 - 16 Uhr)
10:00 - 10:30 So - Input-Plenum III
„Handlungsimpulse für die nächsten Jahre“ (nn)
10:30 - 13:00 So - Arbeitsgruppen
AG 21: Resolutionsentwurf erarbei-ten/bearbeiten (Weiterentwicklung des ‚Frankfurter Appells’)
AG 22: Welche Strukturen braucht ein Bündnis gemeinsamen Widerstands?
AG 23: Unterschiedliche Formen unse-res Widerstandes
AG 24: Vorschläge für Aktionen im kommenden Jahr
AG 25: Unsere Beteiligung am G8-Gegengipfel ?
(ggf. als Auslagerung aus AG 24)
13:00 - 14 Mittagspause
14:00 - 16:00 So - Abschluss-Plenum IV
• Diskussion und Abstimmung des Resolu-tionsentwurfs
(Weiterentwicklung des ‚Frankfurter Ap-pells’)
• Bericht der AGs zu Vorschlägen für konkrete Aktionen im nächsten
Jahr
• Bericht der AG zu Vorschlägen für Struk-turen
• Diskussion & Verabschiedung
-- 16:00 Uhr Konferenz-Ende --
Jezt kann die Rede von Rainer Roth für das RMB auf der Auftaktkundgebung am 21.10.2006 am Südbahnhof hier nachgelesen werden:
Rede von Rainer Roth für das RMB auf der Auftaktkundgebung am 21.10.2006
Bilder zur Demo am 21.10.2006 in Frankfurt können unter folgendem Link betrachtet werden.
http://www.attac.de/frankfurt/21Oktober/seite0001.html
autonome.anifa[f] ruft auf zur einem "alles für alle" Block bei der Demonstration des DGB am 21. Oktober 2006, gemeinsam mit den Studenten/Innen am Südbahnhof um 11:30 Uhr auf.
Der komplette Aufruf der autonomen.antifa[f] kann hier
nachgelesen werden:autonome.antifa[f] ruft zur Demo am 21. Oktober 2006
auf

Auf der Internet Seite des 3. Juni Bündnisses gibt es noch weitere Informationen zu den Demonstrationen des DGB am 21. Oktober 2006: http://www.protest2006.de/
Das Rhein-Main Bündnis ruft auf, zur Beteiligung an den
Demonstrationen des DGB, der Studenten/Innen und der Sozialen
Bewegungen gegen Sozial-, Lohn- und Bildungsabbau am 21. Oktober
2006.
Die Demonstrationen beginnen um 11:30 Uhr am Südbahnhof und der Messe. Um 12:00 Uhr geht es am Opernplatz los. Die Abschlußkundgebung findet um 13:00 Uhr auf dem Römerberg und dem Paulsplatz statt.
Wir haben mit anderen Gruppen und Einzelpersonen zusammen den
nachfolgenden Aufruf zu den Demonstrationen am 21. Oktober 2006 in
Frankfurt/M. formuliert. Die Weiterverbreitung dieses Aufrufes ist
ausdrücklich erwünscht. Aufruf zum 21. Oktober 2006
Widerstand ist unsere Antwort auf Eure „Reformen” !
Lohnabbau wird mit der Politik der so genannten „Reformen” fortgesetzt. Mit der
immer selben Begründung, die Sozialsysteme wären nicht mehr zu finanzieren, der
Arbeitsmarkt über reguliert, die Löhne- und Gehälter zu hoch und die Steuern für die
Unternehmen International nicht konkurrenzfähig. Die Auftraggeber für diese Politik
des Sozial- und Lohnabbaus sind die Arbeitgeberverbände (BDI, BDA,DIHK).
Nichts von dem entspricht der Wahrheit!
Resultat all dieser bisherigen „Reformen” ist ein
kontinuierlicher Abbau von sozialen
Leistungen; steigende Arbeitslosenzahlen, der Abbau von Rechten der
abhängig
Beschäftigten; sinkende Löhne und Gehälter, längere Arbeitszeiten ohne
Lohnausgleich,
Nullrunden bei den Rentenanpassungen. Verlängerung des
Renteneintrittsalters auf 67
Jahre; sinkende Steuern für die Konzerne und Spitzenverdiener zu Lasten
der Staatseinnahmen und der Staatsverschuldung; ein desolates Bildungs-
und
Erziehungssystem; ein fortschreitender Abbau bzw. Einschränkung von
demokratischen Grundrechten; eine Militarisierung der Außenpolitik,
verbunden mit einer gigantischen militärischen Aufrüstung der
Bundeswehr; eine rassistische Ausländerpolitik und ein
wieder erstarkter Neonazismus.
Der größte Profiteur dieser „Reformpolitik” sind das Kapital und die
Reichen, ihre Profite
und Dividenden sprudeln wie noch nie, gleichzeitig steigt die Zahl der
Armen,
insbesondere der Kinder, jedes Jahr auf neue Rekordwerte.
Es ist an der Zeit, dieser menschenverachtenden, nur an den
Profitinteressen des Kapitals
ausgerichteten „Reformpolitik” den geschlossenen und konsequenten
Widerstand der
Lohnabhängigen, der Arbeitslosen, der Rentner, der Studenten,
Auszubildenden und
Schüler entgegen zu stellen. Eine Veränderung der bestehenden Politik ,
wird es nur
geben, wenn wir für unsere Interessen und Forderungen selber eintreten
und Bereit sind,
diese gegen alle Widerstände zu erkämpfen.
Wir haben die Schnauze voll von „Reform” auf unsere Kosten!
Wir rufen auf, zur Beteiligung an den Demonstrationen des DGB,
der
Studenten/innen und der Sozialen Bewegungen gegen Bildungs-,
Lohnund
Sozialabbau.
Am : 21. Oktober 2006 in Frankfurt/Main
Zeit/Ort: 11:30 Uhr Südbahnhof und Messe
12:00 Opernplatz
Wir fordern:
- Einen gesetzlichen Mindestlohn, von mindestens 10 € die Stunde
sowie
eine regelmäßige Anpassung an die Preisentwicklung, statt Dumpinglöhnen!
Ein Mindesteinkommen für Erwerbslose, mindestens 500 € Eckregelsatz
(ALG II) plus Wohnungskosten, ohne Bedürftigkeitsprüfung!
Die Abschaffung der 1 € Jobs und aller sonstigen Zwangsdienste!
Weg mit Hartz IV!
Die 30-Stundenwoche bei vollem Lohn- und Personalausgleich, statt
Arbeitszeitverlängerung!
Die Senkung des Renteneintrittsalters auf 60 Jahre, ohne Abschläge bei
der Rente, statt einer Erhöhung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre!
Eine ausreichende gesetzliche Mindestrente!
Keine Gesundheitsreform zu Lasten der Versicherten, sondern eine
Krankenkasse für alle mit bedarfsdeckenden Leistungen ohne
Zuzahlungen!
Die sofortige Rücknahme der Senkungen der Körperschafts- und
Einkommenssteuer für Konzerne und Spitzenverdiener und die
Wiedereinführung einer Vermögenssteuer!
Den uneingeschränkten, vollständig steuerfinanzierten, gebührenfreien
Zugang zu Bildungs-, Erziehungs- und Kultureinrichtungen und deren
Ausbau!
Einen Stopp der Aufrüstung und die Beendigung aller Auslandseinsätze
der Bundeswehr!
Keine Einschränkung demokratischer Rechte!
Erstunterzeichner des Aufrufes sind:
Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne, Frankfurter
Montagsdemo, Renate Windelband -Die Linke.WASG FFM, Gustav Hülsebruck –
IG-Metall, Gesa Irwahn
6. Rhein-Main Vernetzungstreffen am 04. Oktober 2006,
um 19.30 Uhr in den Räumen der DIDF im Hinterhof in der Leipziger Str. 69 in Frankfurt-Bockenheim.
14. Juni 2006, 19:30 Uhr
Vernetzungstreffen: Widerstand gegen Sozialabbau,
sowie gegen den alltäglichen Rassismus
- DGB-Jugend-Club, FrankfurtEinladung zum 4. Vernetzungstreffen: ‚Widerstand gegen Sozialabbau, sowie den alltäglichen Rassismus‘.
An alle Organisationen, Gruppen und
Einzelpersonen, welche sich gegen die Politik der Verarmung breiter
Bevölkerungsschichten, sowie gegen den alltäglichen Rassismus wehren
wollen!Seit dem letzten Vernetzungstreffen ist die Politik des Sozialabbaus weiter fortgeschritten:
Die Hessische Landesregierung plant die Einführung von Studiengebühren und die Bundesregierung hat mit dem sogenannten Optimierungsgesetz die Leistungen für Hartz-IV-Empfänger weiter gesenkt und die Sanktionen gegen den angeblichen Missbrauch drastisch verschärft. Möglicherweise sollen Nicht-EU-Bürger, wie aus einen Papier der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu entnehmen ist (siehe http://germany.indymedia.org/2006/06/149090.shtml ) ganz von dem Bezug von ALG II ausgeschlossen werden.
Wir sind der Ansicht, dass gegen diese Art von Politik verstärkt gekämpft werden muss:
"Brot und Spiele" war das Motto unter dem im alten Rom das Proletariat ruhig gehalten werden sollte.
Brot:
Doch selbst das Brot soll für Hartz-IV-Empfänger, wenn es nach den Willen des Herrn Müntefering geht, nicht mehr gewährleistet werden: „Wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen." Gegen diese menschenverachtende Politik wollen wir zu dem bundesweiten Aktionstag am 27.06.2006 auch hier im Rhein-Main-Gebiet ein Zeichen setzen.
Spiele:
Spiele dagegen werden auch heute geboten: Die nächsten Wochen werden im Zeichen der Fußball-WM stehen. Mit dem verlogenen Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ wird hier die Realität der rassistischen Überfälle, der massenhaften Abschiebungen und der Isolierung von Flüchtlingen verleugnet. Dieser WM der nationalen Mobilmachung wollen wir vom 30.06.- 02.07.2006 ein antirassistisches Fußballturnier entgegen setzen.
Ablauf der Veranstaltung :
1. Einschätzung der bundesweiten Demo vom 3. Juni 2006 in Berlin
2. Vorstellung und Diskussion über die geplante Aktion anlässlich des bundesweiten Aktionstag
3. Vorstellung der Konzeption eines ‚Antirassistischen Fußballturniers‘ und einer antirassistischen Demo am 01.07.2006
4. Diskussion über zukünftigen gemeinsamen Widerstand gegen Sozialabbau und innere und äußere Aufrüstung im Rhein-Main-Gebiet (mögliche Aktionen gegen Ein-Euro-Jobs, Wohnungsräumungen von Hartz IV-Empfängern, Kampf gegen Privatisierungen, Abschiebungen etc.)
Ausgeschlossen von den gemeinsamen Kampf sind natürlich Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen mit rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, völkischen und/oder sexistischen Hintergrund.
Lassen wir uns nicht in Deutsche und Nichtdeutsche, Beschäftigte und Arbeitslose, Ältere und Junge, Kranke und Gesunde, Männer und Frauen aufspalten und gegeneinander ausspielen.
Wann: Mittwoch, den 14. Juni 2006,
um 19:30 Uhr
Wo: DGB-Jugend-Club
Wilhelm Leuschner Str., Raum 2
Frankfurt am Main
>>
Aktuell
03. Juni 2006
Schluss mit den "Reformen" gegen uns!
Gemeinsam gegen Massenentlassungen,
Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg!Aufruf zur Großdemonstration am 03. Juni 2006 in Berlin.
Die deutschen Regierungen sind seit Jahren treibende Motoren in Europa, um Massenentlassungen, Verarmung, Abbau sozialer Grundrechte, Arbeitnehmerrechte zugunsten der Profitinteressen der europäischen Konzerne voranzutreiben.
Sei es die Verabschiedung des "Stabilitäts- und Wachstumspaktes" (Lissabon 2000) auf europäischer Ebene, oder sei es die Verabschiedung der "Agenda 2010" mit den Hartz-Gesetzen auf nationaler Ebene: Überall wird das Ziel verfolgt, den größten Sozialabbau seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs durchzuführen.
In Deutschland soll dies nach dem Willen des Kapitals u.a. mit der systematischen Absenkung der Löhne um bis zu 30 % und der entsprechenden Absenkung der Arbeitslosenunterstützung erreicht werden.
Die Große Koalition aus Union und SPD plant eine Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre, eine Senkung der Arbeitgeberbeiträge zur Kranken- und Arbeitslosenversicherung, die Verlängerung der Probezeit auf zwei Jahre und den Ausbau von Kombilöhnen. Gleichzeitig sollen Erwerbslose einer schikanösen Kontrolle unterworfen werden, bei erwerbslosen jungen Erwachsenen werden die Unterhaltsverpflichtungen der Eltern ausgedehnt, und die Rentenversicherungsbeiträge von Alg II-Beziehenden werden halbiert. Damit die Gewinnsteuern weiter gesenkt werden können, soll die Mehrwertsteuer erhöht werden. Öffentliche Ausgaben für Bildung, eine soziale und kulturelle Infrastruktur werden weiter in den Keller gehen.
Wenn es darum geht, Profite zu maximieren, werden der Abbau demokratischer Rechte, soziale Ausgrenzung und Diskriminierung von Millionen sowie ökologische Katastrophen bewusst in Kauf genommen.
Dagegen wehren wir uns!
Wir sehen explodierende Gewinne bei Unternehmen, die gleichzeitig den massenhaften Abbau von Arbeitsplätzen in ihren Bilanzen als Erfolg verzeichnen.
Dagegen wehren wir uns!
Die österreichische Regierung, die zurzeit die EU-Ratspräsidentschaft hat, will während ihrer Vorsitzzeit die EU-Dienstleistungsrichtlinie durchpeitschen und abgeschlossen haben. Dies wäre ein weiterer Meilenstein des neoliberalen Umbaus der EU. Insbesondere das "Herkunftslandprinzip" dieser sog. "Bolkesteinrichtlinie" würde zu einem grenzenlosen Dumping von Löhnen, sozialen und Umweltstandards führen.
Dagegen wehren wir uns!
Mit großer Sorge verfolgen wir die Debatte um den Einsatz der Bundeswehr im Innern. Umfassender Kontrolle und Überwachung sowie der Verletzung der Persönlichkeitsrechte wird so ein weiteres Drohpotential hinzugefügt.
Gleichzeitig beteiligt sich die Bundesregierung an den massiven Kriegsdrohungen gegenüber dem Iran bis hin zur Akzeptanz eines atomaren Einsatzes. Damit wird die Militarisierung der Weltpolitik unter dem Vorwand des "Antiterrorkrieges" fortgesetzt.
Dagegen wehren wir uns!
Wir fordern den sofortigen Stopp der Umverteilung von Unten nach Oben. Dies geht nur mit einer radikalen Abkehr von der bisherigen Sozial- und Wirtschaftspolitik, deshalb fordern wir konkret:
-
Ein gesetzlicher Mindestlohn von wenigstens 10 € / Stunde
-
Ein ausreichendes, garantiertes Mindesteinkommen für alle Erwerbslosen ohne Arbeitszwang und Bedürftigkeitsprüfungen.
-
30 Stundenwoche bei vollem Lohn und Personalausgleich, statt Arbeitszeitverlängerung!
-
Die sofortige Rücknahme der Agenda 2010 und der Hartz-IV Gesetze. Keine Zwangsumzüge!
-
Ein einheitliches und bedarfsdeckendes Gesundheits- und Sozialsystem
-
Einheitliche Sozialstandards auf hohem Niveau in ganz Europa
-
Die sofortige Rücknahme aller Gewinnsteuersenkungen und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer
-
Den uneingeschränkten Zugang zu und den Ausbau von Bildungs-, Erziehungs- und Kultureinrichtungen ohne Studiengebühren und Eliteuniversitäten.
-
Den sofortigen Stopp der geplanten Privatisierungen öffentlichen Eigentums und der Sozialversicherungssysteme.
-
Gleiche Rechte für alle hier lebenden Menschen.
-
Stopp aller Kriegsvorbereitungen!
Mit der Großdemonstration am 03.06.2005 knüpfen wir an
die großen Mobilisierungen gegen den sozialen Kahlschlag der letzten 2
Jahre an.
Wir wehren uns gemeinsam gegen
Massenentlassungen, Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg am 3. Juni
in Berlin!
Erstunterzeichner:
Bundesarbeitsgemeinschaft der
Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen e.V. (BAG-SHI) || Erwerbslosen Forum
Deutschland || Aktionsbündnis
Sozialproteste (ABSP) || Initiative zur Vernetzung der
Gewerkschaftslinken (IVG) || Labournet || Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und
Billiglöhne || Sozialistische Alternative
(SAV) || Projekt Neue
Linke || Anti-Kriegs-Bündnis Aachen
|| DIDF || Koordinierungsgruppe der
bundesweiten Montagsdemonstrationsbewegung || Parteilose
Wählergruppe Gelsenkirchen || WASG Bonn
Stimmen zur Terminverschiebung
Protokolle, Flugblätter, Aufrufe
Flyer
Material
>>more
Unterstützer der Demo
Unterstützen auch Sie die Demonstration, indem Sie sich online als Unterstützer eintragen.
Aufruf der Interventionistische Linke zum 'Wir-Wollen-Alles-Block'
Aufruf von Attac
Aufruf der Linken.PDS
Ausdrücklich distanzieren wir uns von Gruppen und Organisationen mit rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, völkischen und/oder sexistischen Hintergrund.
Abfahrt der Busse von Frankfurt:
03. Juni 2006, 05:00 Uhr
DGB-Haus,
Wilhelm-Leuschner-Str.
Fahrkarten:
Erwebstätige: 25,- Euro
Erwerbslose, Rentner, Auszubildende, Schüler und Studenten: 10,- Euro
Kontakt: Tel-Nr: 069 - 27 22 08 96, E-Mail: info@rhein-main-buendnis.de
Infoflyer Mobilisierung
Demonstration:
Auftakt: Berlin,
Karl-Liebknechtstr./Alexanderplatz 13:00 Uhr
Sammeln ab 12:00 Uhr.
Die Demo soll um 13:45 -14:00 Uhr losgehen und ca. 2
Stunden dauern.
Abschlusskundgebung: um ca. 16:00-16:30 Uhr.
Ende: ca. 17:00-17:30
Uhr.
Kulturprogramm: Openend.

12. April 2006
Diskussionsveranstaltung:'Widerstand gegen Sozialabbau, sowie innere und äußere Aufrüstung'
- Frankfurt, Leipziger Str. 69, DIDF (Hinterhof) -
Einladung zur 3.
öffentlichen Diskussion:
‚Perspektiven des Widerstands gegen Sozialabbau, sowie innere und
äußere Aufrüstung‘.

An alle Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, welche sich gegen die Politik der Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, sowie gegen die Innere und Äußere Aufrüstung wehren wollen!
Sehen wir uns das Wirken und Treiben von Staat und Kapital an:
Massenarbeitlosigkeit und
Sozialabbau
• Massenarbeitslosigkeit (Opel, Telekom, Mercedes, AEG) und
Lohndumping (Bolkestein-Richtlinie)
• Angriffe auf die Interessen und Rechte der
Lohnabhängigen (faktische Abschaffung des
Kündigungsschutzes, Arbeitszeitverlängerung, Abschaffung bzw. Kürzung
von Urlaubs- und Weihnachtsgeld)
• Sozialkahlschlag (Agenda 2010, Hartz Gesetze, faktische
Rentenkürzungen durch Nullrunden, Einführung von Studiengebühren,
weitere Belastungen bei Krankenversicherungen sind geplant)
• rassistische Politik gegenüber Migranten/innen
• verschärfte Kontrolle und und Überwachung von
Telefon, Handy und Internet
• zunehmende Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen
• Forderung nach Einsatz der Bundeswehr im Innern
• Diskussion über Verwendung von Folter-Geständnissen.
• Verstärkte Repressionen gegen Demonstrationen (so wurden z.B.
bei der Demo gegen den Opernball Menschen von der Polizei mit Gewalt am
Verlassen der Demonstration gehindert, bzw. abgehalten sich an der Demo
zu beteiligen)
Äußere Aufrüstung
• neue militaristische Strategien zur Aufrechterhaltung des
freien Welthandels und des
strategischen Zugangs zu Märkten und Rohstoffen
• ein gewaltiges Aufrüstungprogramm der Bundeswehr
• Deutsche Kriegsbeteiligung und Militäreinsätze in Afghanistan ,
Ex-Jugoslawien, Kongo (in Vorbereitung)
Wir sind der Ansicht, daß gegen diese Art von Politik verstärkt
gekämpft werden muß:
Auf dem letzten Vernetzungstreffen von politischen und sozialen
Gruppen und Organisationen in und um Frankfurt wurde u.a. beschlossen
als ein gemeinsames Projekt ein "Tribunal gegen Armut und Elend" durchzuführen.
Dieses Tribunal ist Teil einer bundesweiten Kampangne, durch welche Armut in
Deutschland sichtbar gemacht werden soll. So wurde in Erfurt
bereits ein entsprechendes Tribunal durchgeführt. Weitere Tribunale
sind in Berlin, Offenburg, Marburg und Nürnberg geplant. Mit der
Durchführung eines solchen Tribunals, wollen wir öffentlich darauf
hinweisen, daß Armut und Elend auch hier im Rhein-Main-Gebiet für viele
Menschen alltägliche Realität ist.
Ablauf der Veranstaltung :
1. Vorbereitung eines Tribunals gegen Armut und
Elend
2. Vorstellung eines Konzepts für eine bessere
Kommunikation und Vernetzung zwischen den linken Kräften im
Rhein-Main-Gebiet
3. Infos zu der bundesweiten Demonstration am 03. Juni
2006 in Berlin unter dem Motto:
"Schluss mit den "Reformen" gegen uns! Gemeinsam gegen
Massenentlassungen,
Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg!
4. Diskussion über zukünftigen gemeinsamen Widerstand
gegen Sozialabbau und innere und äußere Aufrüstung im Rhein-Main-Gebiet
(mögliche Aktionen gegen Ein-Euro-Jobs, Wohnungsräumungen von Hartz
IV-Empfängern, Kampf gegen Privatisierungen, Abschiebungen
etc.)
Ausgeschlossen von den gemeinsamen Kampf sind natürlich Organisationen Gruppen und Einzelpersonen mit rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, völkischen und/oder sexistischen Hintergrund.
Lassen wir uns nicht in Deutsche und
Nichtdeutsche, Beschäftigte und Arbeitslose, Ältere und Junge, Kranke
und Gesunde, Männer und Frauen aufspalten und gegeneinander
ausspielen.
Wann: Mittwoch, den 12.
April 2006,
um 19:30 Uhr
Wo:
DIDF(Hinterhof)
Leipziger Str. 69
Frankfurt am Main
Gegen den Opernball 2006
- Frankfurt, Hauptbahnhofsvorplatz (Kaisersack)
-
Gegen den Opernball
2006
Widerstand leisten gegen Sozialabbau sowie
Aufrüstung nach Innen und Außen!
Diese so genannte ökonomische und politische Elite ist verantwortlich für eine Politik des zunehmenden Sozialkahlschlages mit der Agenda 2010 und den Hartz Gesetzen I bis IV, des Abbaus und der Privatisierung der Krankenversicherung, einer faktischen Rentenkürzung durch die Lebensarbeitszeitverlängerung auf 67 Jahre, der Arbeitsplatzvernichtung und des Lohndumpings.(z.B. Bolkestein-Richtlinie), der Angriffe auf die Interessen und Rechte der Lohnabhängigen ( Kündigungsschutz, Arbeitszeitverlängerung, Tarifautonomie), der Steuersenkungen für Kapitalgesellschaften und Einkommensmillionären, der Einführung von Studiengebühren, einer Zwei-Klassen-Bildungspolitik und einer rassistischen Politik gegenüber Migranten/innen.
Ein wesentliches Ziel von Staat und Kapital ist die Beseitigung der Kostenbeteiligung der "Arbeitgeber" an der Sozialversicherung und der dann möglichen von allem „Sozialklimbim“ befreiten, ungehemmten Profitmaximierung. Um den Sozialabbau nach Innen abzusichern, wird unter dem Deckmäntelchen der "Terrorismusbekämpfung" ein massiver Abbau von demokratischen Grundrechten betrieben. Zu erwähnen wäre, die verschärfte Kontrolle und verlängerte Speicherung der Verbindungsdaten von Telefon, Handy und Internetnutzung von 3 auf 6 Monate, die zunehmende Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen, das exzessive Abhören von Telefongesprächen, die Forderung nach einem Einsatz der Bundeswehr im Innern zum Objektschutz, neue verschärfte Polizeigesetze in einigen Bundesländern. Selbst vor der Schranke des absoluten Folterverbots wird nicht halt gemacht: Schäuble pocht auf Verwendung von Folter-Geständnissen.
Konfrontieren wir die am Opernball teilnehmenden Kapitalvertreter und Politiker mit unserem entschlossenen Widerstand gegen diese Politik.
Unser Motto ist: Don’t enjoy that. Luxus for all people!
Wir rufen auf: Beteiligt euch an der Demo. gegen den Deutschen Opernball am 25.02.2006
Treffpunkt: 16.00 Uhr, Frankfurt, Hauptbahnhofvorplatz (Kaisersack)
+ Mindestlohn von 10 € pro Stunde.
+ Sofortige ALG II Regelsatzerhöhung von 345 € auf 500 € pro Monat.
+ 30 Stunden Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich.
>>more
Redebeitrag des Rhein-Main-Bündnisses
Berichte und Fotos
Auswertung der Opernball-Demo durch redicalm
15. Februar 2006, 19:30 Uhr
Diskussionsveranstaltung:'Widerstand gegen
Sozialabbau, sowie innere und äußere Aufrüstung'
- Frankfurt, Leipziger Str. 69, DIDF (Hinterhof) -
Einladung zur öffentlichen
Diskussion:‚Perspektiven des
Widerstands gegen Sozialabbau, sowie innere und äußere
Aufrüstung‘

An alle Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, welche sich gegen die Politik der Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, sowie gegen die Innere und Äußere Aufrüstung wehren wollen!
Sehen wir uns die Politik der letzten Jahre
an:
Massenarbeitlosigkeit und Sozialabbau
• Massenarbeitslosigkeit (Opel, Telekom, Mercedes, AEG) und
Lohndumping (Bolkestein-Richtlinie)
• Angriffe auf die Interessen und Rechte der Lohnabhängigen
(Kündigungsschutz, Arbeitszeitverlängerung)
• Sozialkahlschlag (Agenda 2010, Hartz Gesetze, faktische
Rentenkürzungen, Einführung von Studiengebühren)
• rassistische Politik gegenüber Migranten/innen
• verschärfte Kontrolle und und Überwachung von
Telefon, Handy und Internet
• zunehmende Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen
• Forderung nach Einsatz der Bundeswehr im Innern
• Diskussion über Verwendung von Folter-Geständnissen.
Äußere Aufrüstung
• neue militaristische Strategien zur Aufrechterhaltung des
freien Welthandels und des
strategischen Zugangs zu Märkten und Rohstoffen
• ein gewaltiges Aufrüstungprogramm der Bundeswehr
• Aktuell sogar: Rufe nach dem Besitz von 'Deutschen Atombomben'
Der bisherige Widerstand gegen diese Politik läßt bisher
im Rhein-Main-Gebiet noch sehr zu wünschen übrig:
So waren im Jahr 2005 außer der Aktion ‚Agenturschluss‘ am 03.
Januar, der Demo ‚Gegen den Opernball 2005‘ am 26. Februar, sowie den
wöchentlichen Montagsdemos nicht gerade viele Widerstandsaktionen auf
der Straße zu bemerken.
Dies soll und muß sich im Jahre 2006 ändern:
Mit dieser Veranstaltung wollen wir dazu einen Beitrag
leisten.
Wir wollen diskutieren, wie hier im Rhein-Main-Gebiet der Widerstand
verstärkt werden kann.
Ablauf der Veranstaltung :
1. Ein/e Vertreter/in der Antifa wird über die
Konzeption der geplanten "Opernball Demo"
berichten.
2. Infos zu der bundesweiten Großdemonstration am 03.
Juni 2006 in Berlin unter dem Motto:
"Schluss mit den "Reformen" gegen uns!
Gemeinsam gegen Massenentlassungen, Sozialabbau,
innere Aufrüstung und Krieg!
3. Diskussion zu möglichen Widerstandsperspektiven im
Rhein-Main-Gebiet gegen Sozialabbau
sowie innere und äußere Aufrüstung (Aktionen gegen
Ein-Euro-Jobs, Wohnungsräumungen
von Hartz IV-Empfängern, Abschiebungen
etc.)
Ausgeschlossen von den gemeinsamen Kampf sind
natürlich Organisationen Gruppen und Einzelpersonen mit
rassistischen, antisemitischen,
nationalistischen, völkischen und/oder
sexistischen Hintergrund.
Lassen wir uns nicht in Deutsche und Nichtdeutsche, Beschäftigte und
Arbeitslose, Ältere und Junge, Kranke und Gesunde, Männer und Frauen
aufspalten und gegeneinander ausspielen.
Wann: Mittwoch, den 15.
Februar,
um 19:30 Uhr
Wo:
DIDF(Hinterhof)
Leipziger Str. 69
Frankfurt am Main
- Strasbourg -
11. Februar 2006, 14:00 Uhr
Großdemo: Stoppt den Bolkestein-Hammer!
- Strasbourg -Die EU-Richtlinie für Dienstleistungen in Europa muss verhindert werden

"Wird diese europäische Richtlinie gebilligt, so hätte dies zur Folge, dass sämtliche Dienstleistungen im Europa der 25 wie gewöhnliche Wirtschaftsprodukte behandelt würden. Grundlegende Bereiche wie Kultur, Bildung, Gesundheitsdienste und sämtliche Dienstleistungen im Rahmen der nationalen Systeme zur sozialen Sicherheit könnten denselben wirtschaftlichen Konkurrenzmechanismen unterworfen werden wie sonstige Waren."
am 11. Februar 06 in Strasbourg.
Zentrale Solidaritätskundgebung
- Zeppelinheim, Admiral-Rosendahl-Str. 2-8Zentrale Kundgebung für die Streikenden bei Gate Gourmet
Aufruf der FAU-IAA:
"Die KollegInnen bei GATE GOURMET auf dem Flughafen London-Heathrow
streiken ebenfall, wir wollen unsere Solidarität bekunden.
Die KollegInnen haben diese Schikanen nicht mehr
hingenommen und mit Streik geantwortet. Sie sagen: Es geht um mehr als
gerechten Lohn. Vielmehr sind die erzwungenen Hungerlöhne nur der
Geldausdruck eines breiten Angriffs auf ihre Würde. "Menschenwürde"
steht auf ihrem Transparent am Streikort. Es geht um ihre Behauptung
gegen Unmenschlichkeit des neuen kapitalistischen Kommandos. Es geht um
ihre sozialen Zusammenhänge. Es geht um die Selbstbehauptung gegen die
globale Übermacht eines Herrenstandpunkts im Gewand technischer
Rationalisierung. Auch ihre KollegInnen bei GATE GOURMET auf dem
Flughafen London-Heathrow streiken.
Wir wissen: die KollegInnen in England streiken auch für uns und das
verlangt unsere Solidarität und Unterstützung.
Auch eine Delegation der KollegInnen aus London-Heathrow wird
erwartet"
Die zentrale Kundgebung findet statt am:
Wann: Samstag 4. Februar 2006 um 13
Uhr
Wo: GATE GOURMET in
FRANKFURT,
Neu-Isenburg / Zeppelinheim,
Admiral-Rosendahl-Strasse 2-8.
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