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Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne

von zopeadminZuletzt verändert: 27.09.2007 22:20

Aktions- und Strategiekonferenz der sozialen Bewegung gegen Sozial- und Lohnabbau in Frankfurt am 2./3.12.2006.

Wie weiter mit dem Widerstand gegen Sozial- und Lohnabbau?
Einladung zur bundesweiten Aktions- und Strategiekonferenz des gesamtenWiderstands gegen Sozial- und Lohnabbau in Frankfurt am 2. und 3. Dezember 2006

Konferenz-Aufruf

Am 1. November 2003 demonstrierten 100.000 Menschen in Berlin gegen die Agenda 2010 der Schröder/Fischer-Regierung - öffentlich wahr-genommene Geburtsstunde einer neuen sozialen Bewegung gegen Sozial- und Lohnraub in Deutschland, gewachsen aus lokalen und regio-nalen Initiativen vieler gesellschaftlicher Sekto-ren. Dieses breite weltanschauliche und politi-sche Spektrum gab sich als Bündnis “Alle ge-meinsam gegen Sozialabbau” im Januar 2004 eine gemeinsame Plattform, den ‚Frankfurter Appell’.
Weitere Stichworte der Entwicklung von Wider-stand:
DGB-Aktionstag April 2004 mit 500.000 Protes-tierenden, Montagsdemonstrationen mit bis zu 250.000 DemonstrantInnen bundesweit, zentrale Demonstrationen in 2004 und 2006 mit zehntau-senden TeilnehmerInnen, betriebliche Streiks u. a. bei Opel Bochum und AEG oder die Protest-aktionen der Studierenden gegen Studiengebüh-ren neben vielfältigen anderen regionalen und lokalen Aktionen.
Auf politisch-parlamentarischer Ebene entstan-den WASG und das Projekt Linkspartei.
Die Proteste waren sicher Sand im Getriebe der herrschenden Politik und nicht ganz ohne Ein-fluss.
Dennoch: zentrale Teile der Sozial- und Lohn-abbaupläne gegen die Mehrheit der lohnabhän-gigen Bevölkerung wurden durchgesetzt, andere wie die sog. “Gesundheitsreform” stehen an.
Hartz-IV soll ein weiteres Mal verschärft wer-den, um durch existenziellen Druck auf Erwerbs-lose den Niedriglohnsektor mit Dumpinglöhnen und miesen Arbeitsbedingungen zu vergrößern sowie Löhne und Arbeitszeiten der Erwerbstäti-gen noch stärker unter Druck zu setzen, usw. usf.
Entschiedener massenhafter Widerstand ist drin-gender geboten denn je.
Doch: Wie kommen wir dorthin?
Wie kann es weitergehen?
Wie können wir Spaltungslinien ausräumen und zu einem gemeinsame Vorgehen von Er-werbslosen und Erwerbstätigen, von Studie-renden, “Eingeborenen” und MigrantInne-nen, jung und alt, von Menschen mit unter-schiedlichen weltanschaulichen und politi-schen Perspektiven kommen?
Welcher Weg führt uns zu “französischen Verhältnissen”?
Diese Fragen wollen wir mit dem gesamten Spektrum des Widerstands diskutieren, um zu einem breitestmöglichen Bündnis gegen Sozial- und Lohnabbau zu kommen.
Das schließt ausdrücklich Menschen mit Migra-tionshintergrund mit ein. Sie sind von sozialen Kürzungen und sozialer Entrechtung meist noch stärker betroffen. Viele Verschärfungen, wie
z.B. die Residenzpflicht, wurden zuerst an Flüchtlingen “ausprobiert” und werden jetzt ver-allgemeinert.
Wir, das “Bündnis 3. Juni” (Demonstration: Schluss mit den Reformen gegen uns!) laden deshalb das gesamte Spektrum des Frankfurter Appells und alle neu hinzugekommenen Akteu-rInnen gegen Sozial- und Lohnabbau zu einer zweitätigen Aktions- und Strategiekonferenz im Dezember ein.
Wir verstehen die Konferenz thematisch als Fortsetzung der Frankfurter Aktions- und Strate-giekonferenzen von 2003 bis 2005.
Wir wollen anknüpfen an die bisher breiteste Plattform der Widerstandsbewegung, den “Frankfurter Appell” und wollen diesen weiter-entwickeln - jenseits von ideologischen, organi-sations- oder parteitaktischen Interessen.
Wir erwarten von der Konferenz gemeinsame Absprachen zu Widerstandsaktionen.
Konferenz am 02. und 03. Dezember
in Frankfurt,
Studierendenhaus, Mertonstraße 26-28
Beginn am Samstag: 12 Uhr,
Ende am Sonntag: 16 Uhr
zum Konferenzablauf:
siehe http://www.protest2006.de/konferenzflayer.pdf
zur Anmeldung erwünscht unter:
anmeldung@protest2006.de
Unterkunft in Frankfurt und Umgebung wird auf Wunsch organisiert


Planung für den Ablauf der Konferenz am 2./3. Dezember


Samstag (12 - 19 & 20 - 22:30 Uhr)

11:00 Einlass

12:00 Sa - Begrüßung

12:10 - 15:00 Sa - Plenum I
Bestandsaufnahme der Entwicklung der sozialen Bewegung gegen Sozial- und Lohnraub in Deutschland
Positionen und Perspektiven hierzu aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Strömungen1 des Widerstands. Dabei sollen bestehende Differenzen transpa-rent werden.

15:15 - 17:15 Sa - Arbeitsgruppen
„Schluss mit den Reformen gegen uns!“
Bestandsaufnahme sozialer Kämpfe und Entwicklung konkreter Forderungen

AG 11: Erwerbstätigkeit, Masseentlas-sungen, Lohnabbau und Arbeits-zeitverlängerung, Aushebelung der Tarifrechte

AG 12: Erwerbslosigkeit, prekäre Le-bens- und Arbeitsbedingungen

AG 13: Gesundheit und Krankheit

AG 14: Bildung und Ausbildung

AG 15: Öffentliche Güter & Soziale Inf-rastruktur

(AG 16: Rentenkürzungen)2

(AG 17: leere Kassen ? Rücknahme der Steuergeschenke seit ´??)3

(AG 18: Abbau demokratischer Rechte bei steigender Repression)4

17:30 - 19:30 Sa - Plenum II
Berichterstattung der AGs,
Diskussion der Ergebnisse auf eine ge-meinsame Resolution hin, die Weiter-entwicklung des ‚Frankfurter Appells’.

20:00 - 22:30 Sa - offene Runde
gemeinsames Essen & Trinken & Gesprä-che am Tagungsort


Sonntag (10 - 16 Uhr)

10:00 - 10:30 So - Input-Plenum III
„Handlungsimpulse für die nächsten Jahre“ (nn)

10:30 - 13:00 So - Arbeitsgruppen

AG 21: Resolutionsentwurf erarbei-ten/bearbeiten (Weiterentwicklung des ‚Frankfurter Appells’)

AG 22: Welche Strukturen braucht ein Bündnis gemeinsamen Widerstands?

AG 23: Unterschiedliche Formen unse-res Widerstandes

AG 24: Vorschläge für Aktionen im kommenden Jahr

AG 25: Unsere Beteiligung am G8-Gegengipfel ?
(ggf. als Auslagerung aus AG 24)

13:00 - 14 Mittagspause

14:00 - 16:00 So - Abschluss-Plenum IV
• Diskussion und Abstimmung des Resolu-tionsentwurfs
(Weiterentwicklung des ‚Frankfurter Ap-pells’)
• Bericht der AGs zu Vorschlägen für konkrete Aktionen im nächsten Jahr
• Bericht der AG zu Vorschlägen für Struk-turen
• Diskussion & Verabschiedung

-- 16:00 Uhr Konferenz-Ende --


Jezt kann die Rede von Rainer Roth für das RMB auf der Auftaktkundgebung am 21.10.2006 am Südbahnhof hier nachgelesen werden:

  Rede von Rainer Roth für das RMB auf der Auftaktkundgebung am 21.10.2006


Bilder zur Demo am 21.10.2006 in Frankfurt können unter folgendem Link betrachtet werden.

http://www.attac.de/frankfurt/21Oktober/seite0001.html


autonome.anifa[f] ruft auf zur einem "alles für alle" Block bei der Demonstration des DGB am 21. Oktober 2006, gemeinsam mit den Studenten/Innen am Südbahnhof um 11:30 Uhr auf.


alles für alle

Plakat: alles fur alle

21.06.2006, 11.30 Uhr, Südbahnhof - FFM // alles für alle - gegen elitenbildung und standortlogik - kapitalismus abschaffen : Antifa & Studi-Block auf DGB-Demo in Frankfurt Am 21.10.06 findet in mehren Städten ein sogenannter "dezentraler Aktionstag des DGB" unter dem Motto "Das geht besser - aber nicht von alleine" statt. Natürlich überlassen wir dem DGB mit dieser unsäglich bescheuerten Forderung nicht das Feld, schließlich geht es nicht darum "Deutschland besser zu machen", sondern den Kapitalismus als Ganzes abzuschaffen.
Gemeinsam mit studentischen Initiativen, - die ganz aktuell gegen Studiengebühren agieren - rufen wir zum "alles für alle"-Block am Südbahnhof auf.

alles für alle - gegen elitenbildung und standortlogik - kapitalismus abschaffen: 21.06.2006, 11.30 Uhr, Südbahnhof / FFM

Der komplette Aufruf der autonomen.antifa[f] kann hier nachgelesen  werden:autonome.antifa[f] ruft zur Demo am 21. Oktober 2006 auf


Banner zur Demo am 21. Oktober 2006


Auf der Internet Seite des 3. Juni Bündnisses gibt es noch weitere Informationen zu den Demonstrationen des DGB am 21. Oktober 2006: http://www.protest2006.de/


Das Rhein-Main Bündnis ruft auf, zur Beteiligung an den Demonstrationen des DGB, der Studenten/Innen und der Sozialen Bewegungen gegen Sozial-, Lohn- und Bildungsabbau am 21. Oktober 2006.

Die Demonstrationen beginnen um 11:30 Uhr am Südbahnhof und der Messe. Um 12:00 Uhr geht es am Opernplatz los. Die Abschlußkundgebung findet um 13:00 Uhr auf dem Römerberg und dem Paulsplatz statt.



Wir haben mit anderen Gruppen und Einzelpersonen zusammen den nachfolgenden Aufruf zu den Demonstrationen am 21. Oktober 2006 in Frankfurt/M. formuliert. Die Weiterverbreitung dieses Aufrufes ist ausdrücklich erwünscht. Aufruf zum 21. Oktober 2006


Widerstand ist unsere Antwort auf Eure „Reformen” !


Gleich welche Parteien auch immer die Bundesregierung stellen, der Sozial- und
Lohnabbau wird mit der Politik der so genannten „Reformen” fortgesetzt. Mit der
immer selben Begründung, die Sozialsysteme wären nicht mehr zu finanzieren, der
Arbeitsmarkt über reguliert, die Löhne- und Gehälter zu hoch und die Steuern für die
Unternehmen International nicht konkurrenzfähig. Die Auftraggeber für diese Politik
des Sozial- und Lohnabbaus sind die Arbeitgeberverbände (BDI, BDA,DIHK).
Nichts von dem entspricht der Wahrheit!

Resultat all dieser bisherigen „Reformen” ist ein kontinuierlicher Abbau von sozialen
Leistungen; steigende Arbeitslosenzahlen, der Abbau von Rechten der abhängig
Beschäftigten; sinkende Löhne und Gehälter, längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich,
Nullrunden bei den Rentenanpassungen. Verlängerung des Renteneintrittsalters auf 67
Jahre; sinkende Steuern für die Konzerne und Spitzenverdiener zu Lasten der Staatseinnahmen und der Staatsverschuldung; ein desolates Bildungs- und
Erziehungssystem; ein fortschreitender Abbau bzw. Einschränkung von demokratischen Grundrechten; eine Militarisierung der Außenpolitik, verbunden mit einer gigantischen militärischen Aufrüstung der Bundeswehr; eine rassistische Ausländerpolitik und ein
wieder erstarkter Neonazismus.

Der größte Profiteur dieser „Reformpolitik” sind das Kapital und die Reichen, ihre Profite
und Dividenden sprudeln wie noch nie, gleichzeitig steigt die Zahl der Armen,
insbesondere der Kinder, jedes Jahr auf neue Rekordwerte.

Es ist an der Zeit, dieser menschenverachtenden, nur an den Profitinteressen des Kapitals
ausgerichteten „Reformpolitik” den geschlossenen und konsequenten Widerstand der
Lohnabhängigen, der Arbeitslosen, der Rentner, der Studenten, Auszubildenden und
Schüler entgegen zu stellen. Eine Veränderung der bestehenden Politik , wird es nur
geben, wenn wir für unsere Interessen und Forderungen selber eintreten und Bereit sind,
diese gegen alle Widerstände zu erkämpfen.

Wir haben die Schnauze voll von „Reform” auf unsere Kosten!

Wir rufen auf, zur Beteiligung an den Demonstrationen des DGB, der
Studenten/innen und der Sozialen Bewegungen gegen Bildungs-, Lohnund
Sozialabbau.

Am : 21. Oktober 2006 in Frankfurt/Main
Zeit/Ort: 11:30 Uhr Südbahnhof und Messe
              12:00 Opernplatz

Wir fordern:

  •  Einen gesetzlichen Mindestlohn, von mindestens 10 € die Stunde sowie
        eine regelmäßige Anpassung an die Preisentwicklung, statt Dumpinglöhnen!
     Ein Mindesteinkommen für Erwerbslose, mindestens 500 € Eckregelsatz
        (ALG II) plus Wohnungskosten, ohne Bedürftigkeitsprüfung!
     Die Abschaffung der 1 € Jobs und aller sonstigen Zwangsdienste!
     Weg mit Hartz IV!
     Die 30-Stundenwoche bei vollem Lohn- und Personalausgleich, statt
        Arbeitszeitverlängerung!
     Die Senkung des Renteneintrittsalters auf 60 Jahre, ohne Abschläge bei
        der Rente, statt einer Erhöhung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre!
     Eine ausreichende gesetzliche Mindestrente!
     Keine Gesundheitsreform zu Lasten der Versicherten, sondern eine
        Krankenkasse für alle mit bedarfsdeckenden Leistungen ohne
        Zuzahlungen!
     Die sofortige Rücknahme der Senkungen der Körperschafts- und
        Einkommenssteuer für Konzerne und Spitzenverdiener und die
        Wiedereinführung einer Vermögenssteuer!
     Den uneingeschränkten, vollständig steuerfinanzierten, gebührenfreien
        Zugang zu Bildungs-, Erziehungs- und Kultureinrichtungen und deren
        Ausbau!
     Einen Stopp der Aufrüstung und die Beendigung aller Auslandseinsätze
        der Bundeswehr!
     Keine Einschränkung demokratischer Rechte!

Erstunterzeichner des Aufrufes sind:

Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne, Frankfurter Montagsdemo, Renate Windelband -Die Linke.WASG FFM, Gustav Hülsebruck – IG-Metall, Gesa Irwahn


6. Rhein-Main Vernetzungstreffen am 04. Oktober 2006,

um 19.30 Uhr in den Räumen der DIDF im Hinterhof in der Leipziger Str. 69 in Frankfurt-Bockenheim.


14. Juni 2006, 19:30 Uhr

Vernetzungstreffen: Widerstand gegen Sozialabbau, sowie gegen den alltäglichen Rassismus

- DGB-Jugend-Club, Frankfurt

Einladung zum 4. Vernetzungstreffen: ‚Widerstand gegen Sozialabbau, sowie den alltäglichen Rassismus‘.

4. Vernetzungtreffen An alle Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, welche sich gegen die Politik der Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, sowie gegen den alltäglichen Rassismus wehren wollen!

Seit dem letzten Vernetzungstreffen ist die Politik des Sozialabbaus weiter fortgeschritten:

Die Hessische Landesregierung plant die Einführung von Studiengebühren und die Bundesregierung hat mit dem sogenannten Optimierungsgesetz die  Leistungen für Hartz-IV-Empfänger weiter gesenkt und die Sanktionen gegen den angeblichen Missbrauch drastisch verschärft. Möglicherweise sollen Nicht-EU-Bürger, wie aus einen Papier  der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zu entnehmen ist (siehe http://germany.indymedia.org/2006/06/149090.shtml ) ganz von dem Bezug von ALG II ausgeschlossen werden.

Wir sind der Ansicht, dass gegen diese Art von Politik verstärkt gekämpft werden muss:


"Brot und Spiele" war das Motto unter dem im alten Rom das Proletariat ruhig gehalten werden sollte.

Brot:
Doch selbst das  Brot soll für Hartz-IV-Empfänger, wenn es nach den Willen des Herrn Müntefering geht, nicht mehr gewährleistet werden: „Wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen."  Gegen diese menschenverachtende  Politik wollen wir zu dem  bundesweiten Aktionstag am 27.06.2006 auch hier  im Rhein-Main-Gebiet ein Zeichen setzen.

Spiele:
Spiele dagegen werden auch heute geboten: Die nächsten Wochen werden im Zeichen der Fußball-WM stehen. Mit dem verlogenen Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ wird hier die Realität der rassistischen Überfälle, der massenhaften Abschiebungen und der Isolierung von Flüchtlingen verleugnet. Dieser WM der nationalen Mobilmachung wollen wir vom  30.06.- 02.07.2006 ein antirassistisches Fußballturnier entgegen setzen.

Ablauf der Veranstaltung :
1.
Einschätzung der bundesweiten Demo vom 3. Juni 2006 in Berlin
2. Vorstellung und Diskussion über die geplante Aktion anlässlich des bundesweiten Aktionstag
3. Vorstellung der Konzeption eines ‚Antirassistischen Fußballturniers‘ und einer antirassistischen Demo am 01.07.2006
4. Diskussion über zukünftigen gemeinsamen Widerstand gegen Sozialabbau und innere und äußere Aufrüstung im Rhein-Main-Gebiet (mögliche Aktionen gegen Ein-Euro-Jobs, Wohnungsräumungen von Hartz IV-Empfängern, Kampf gegen Privatisierungen, Abschiebungen etc.)

Ausgeschlossen von den gemeinsamen Kampf sind natürlich Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen mit rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, völkischen und/oder sexistischen Hintergrund.


Lassen wir uns nicht in Deutsche und Nichtdeutsche, Beschäftigte und Arbeitslose, Ältere und Junge, Kranke und Gesunde, Männer und Frauen aufspalten und gegeneinander ausspielen.


Wann:    Mittwoch, den 14. Juni 2006,
               um 19:30 Uhr
Wo:        DGB-Jugend-Club
               Wilhelm Leuschner Str., Raum 2
               Frankfurt am Main


>> Aktuell


03. Juni 2006

Schluss mit den "Reformen" gegen uns!

- Berlin -
Demo 3Juni Gemeinsam gegen Massenentlassungen, Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg!
Aufruf zur Großdemonstration am 03. Juni 2006 in Berlin.


Die deutschen Regierungen sind seit Jahren treibende Motoren in Europa, um Massenentlassungen, Verarmung, Abbau sozialer Grundrechte, Arbeitnehmerrechte zugunsten der Profitinteressen der europäischen Konzerne voranzutreiben.
Sei es die Verabschiedung des "Stabilitäts- und Wachstumspaktes" (Lissabon 2000) auf europäischer Ebene, oder sei es die Verabschiedung der "Agenda 2010" mit den Hartz-Gesetzen auf nationaler Ebene: Überall wird das Ziel verfolgt, den größten Sozialabbau seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs durchzuführen.
In Deutschland soll dies nach dem Willen des Kapitals u.a. mit der systematischen Absenkung der Löhne um bis zu 30 % und der entsprechenden Absenkung der Arbeitslosenunterstützung erreicht werden.
Die Große Koalition aus Union und SPD plant eine Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre, eine Senkung der Arbeitgeberbeiträge zur Kranken- und Arbeitslosenversicherung, die Verlängerung der Probezeit auf zwei Jahre und den Ausbau von Kombilöhnen. Gleichzeitig sollen Erwerbslose einer schikanösen Kontrolle unterworfen werden, bei erwerbslosen jungen Erwachsenen werden die Unterhaltsverpflichtungen der Eltern ausgedehnt, und die Rentenversicherungsbeiträge von Alg II-Beziehenden werden halbiert. Damit die Gewinnsteuern weiter gesenkt werden können, soll die Mehrwertsteuer erhöht werden. Öffentliche Ausgaben für Bildung, eine soziale und kulturelle Infrastruktur werden weiter in den Keller gehen.

Wenn es darum geht, Profite zu maximieren, werden der Abbau demokratischer Rechte, soziale Ausgrenzung und Diskriminierung von Millionen sowie ökologische Katastrophen bewusst in Kauf genommen.
Dagegen wehren wir uns!

Wir sehen explodierende Gewinne bei Unternehmen, die gleichzeitig den massenhaften Abbau von Arbeitsplätzen in ihren Bilanzen als Erfolg verzeichnen.
Dagegen wehren wir uns
!

Die österreichische Regierung, die zurzeit die EU-Ratspräsidentschaft hat, will während ihrer Vorsitzzeit die EU-Dienstleistungsrichtlinie durchpeitschen und abgeschlossen haben. Dies wäre ein weiterer Meilenstein des neoliberalen Umbaus der EU. Insbesondere das "Herkunftslandprinzip" dieser sog. "Bolkesteinrichtlinie" würde zu einem grenzenlosen Dumping von Löhnen, sozialen und Umweltstandards führen.
Dagegen wehren wir uns
!

Mit großer Sorge verfolgen wir die Debatte um den Einsatz der Bundeswehr im Innern. Umfassender Kontrolle und Überwachung sowie der Verletzung der Persönlichkeitsrechte wird so ein weiteres Drohpotential hinzugefügt.
Gleichzeitig beteiligt sich die Bundesregierung an den massiven Kriegsdrohungen gegenüber dem Iran bis hin zur Akzeptanz eines atomaren Einsatzes. Damit wird die Militarisierung der Weltpolitik unter dem Vorwand des "Antiterrorkrieges" fortgesetzt.
Dagegen wehren wir uns
!

Großdemo gegen Sozialabbau in Berlin

Wir fordern den sofortigen Stopp der Umverteilung von Unten nach Oben. Dies geht nur mit einer radikalen Abkehr von der bisherigen Sozial- und Wirtschaftspolitik, deshalb fordern wir konkret:






  • Ein gesetzlicher Mindestlohn von wenigstens 10 € / Stunde

  • Ein ausreichendes, garantiertes Mindesteinkommen für alle Erwerbslosen ohne Arbeitszwang und Bedürftigkeitsprüfungen.

  • 30 Stundenwoche bei vollem Lohn und Personalausgleich, statt Arbeitszeitverlängerung!

  • Die sofortige Rücknahme der Agenda 2010 und der Hartz-IV Gesetze. Keine Zwangsumzüge!

  • Ein einheitliches und bedarfsdeckendes Gesundheits- und Sozialsystem

  • Einheitliche Sozialstandards auf hohem Niveau in ganz Europa

  • Die sofortige Rücknahme aller Gewinnsteuersenkungen und die Wiedereinführung der Vermögenssteuer

  • Den uneingeschränkten Zugang zu und den Ausbau von Bildungs-, Erziehungs- und Kultureinrichtungen ohne Studiengebühren und Eliteuniversitäten.

  • Den sofortigen Stopp der geplanten Privatisierungen öffentlichen Eigentums und der Sozialversicherungssysteme.

  • Gleiche Rechte für alle hier lebenden Menschen.

  • Stopp aller Kriegsvorbereitungen!

Mit der Großdemonstration am 03.06.2005 knüpfen wir an die großen Mobilisierungen gegen den sozialen Kahlschlag der letzten 2 Jahre an.

Wir wehren uns gemeinsam gegen Massenentlassungen, Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg am 3. Juni in Berlin!

Erstunterzeichner:
Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen e.V. (BAG-SHI) || Erwerbslosen Forum Deutschland || Aktionsbündnis Sozialproteste (ABSP) || Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken (IVG) || Labournet || Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne || Sozialistische Alternative (SAV) || Projekt Neue Linke || Anti-Kriegs-Bündnis Aachen || DIDF || Koordinierungsgruppe der bundesweiten Montagsdemonstrationsbewegung || Parteilose Wählergruppe Gelsenkirchen || WASG Bonn

Demo.BMP
Stimmen zur Terminverschiebung

Protokolle, Flugblätter, Aufrufe

Flyer

Material


>>more

Unterstützer der Demo

Unterstützen auch Sie die Demonstration, indem Sie sich online als Unterstützer eintragen.

Aufruf der
Interventionistische Linke zum 'Wir-Wollen-Alles-Block'
Aufruf von Attac
Aufruf der Linken.PDS

Ausdrücklich distanzieren wir uns von Gruppen und Organisationen mit rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, völkischen und/oder sexistischen Hintergrund.

Abfahrt der Busse von Frankfurt:
03. Juni 2006, 05:00 Uhr
DGB-Haus,
Wilhelm-Leuschner-Str.


Fahrkarten:
Erwebstätige: 25,- Euro
Erwerbslose, Rentner, Auszubildende, Schüler und Studenten: 10,- Euro
Kontakt:  Tel-Nr: 069 - 27 22 08 96, E-Mail: info@rhein-main-buendnis.de
Infoflyer Mobilisierung

Demonstration:
Auftakt:
  Berlin,
                Karl-Liebknechtstr./Alexanderplatz 13:00 Uhr
                Sammeln ab 12:00 Uhr.
                Die Demo soll um 13:45 -14:00 Uhr losgehen und ca. 2 Stunden dauern.
Abschlusskundgebung:
um ca. 16:00-16:30 Uhr.
Ende:       ca. 17:00-17:30 Uhr.
Kulturprogramm: Openend.
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Reportagen, Berichte, Fotos, Videos

Reden


12. April 2006

Diskussionsveranstaltung:'Widerstand gegen Sozialabbau, sowie innere und äußere Aufrüstung'

- Frankfurt, Leipziger Str. 69, DIDF (Hinterhof) -


Einladung zur 3. öffentlichen Diskussion:
‚Perspektiven des Widerstands gegen Sozialabbau, sowie innere und äußere Aufrüstung‘.

Diskussion April 2006

An alle Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, welche sich gegen die Politik der Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, sowie gegen die Innere und Äußere Aufrüstung wehren wollen!

Sehen wir uns das Wirken und Treiben von Staat und Kapital an:

Massenarbeitlosigkeit und Sozialabbau
Massenarbeitslosigkeit (Opel, Telekom, Mercedes,  AEG) und Lohndumping (Bolkestein-Richtlinie)
• Angriffe auf die Interessen und Rechte der          Lohnabhängigen (faktische Abschaffung des Kündigungsschutzes, Arbeitszeitverlängerung, Abschaffung bzw. Kürzung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld)
• Sozialkahlschlag (Agenda 2010, Hartz Gesetze, faktische Rentenkürzungen durch Nullrunden, Einführung von Studiengebühren, weitere Belastungen bei Krankenversicherungen sind geplant)
• rassistische Politik gegenüber Migranten/innen

Innere Aufrüstung

verschärfte Kontrolle und und Überwachung von Telefon, Handy und Internet
• zunehmende Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen
• Forderung nach Einsatz der Bundeswehr im Innern
• Diskussion über Verwendung von Folter-Geständnissen.
• Verstärkte Repressionen gegen Demonstrationen (so wurden z.B. bei der Demo gegen den Opernball Menschen von der Polizei mit Gewalt am Verlassen der Demonstration gehindert, bzw. abgehalten sich an der Demo zu beteiligen)

Äußere Aufrüstung
neue militaristische Strategien zur  Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des
   strategischen Zugangs zu Märkten und Rohstoffen
• ein gewaltiges Aufrüstungprogramm der Bundeswehr
• Deutsche Kriegsbeteiligung und Militäreinsätze in Afghanistan , Ex-Jugoslawien, Kongo (in Vorbereitung)

Wir sind der Ansicht, daß gegen diese Art von Politik verstärkt gekämpft werden muß:
Auf dem letzten Vernetzungstreffen von politischen und sozialen Gruppen und Organisationen in und um Frankfurt wurde u.a. beschlossen als ein gemeinsames Projekt ein "Tribunal gegen Armut und Elend" durchzuführen. Dieses Tribunal ist Teil einer bundesweiten Kampangne, durch welche Armut in Deutschland sichtbar gemacht werden soll. So wurde in Erfurt  bereits ein entsprechendes Tribunal durchgeführt. Weitere Tribunale sind in Berlin, Offenburg, Marburg und Nürnberg geplant. Mit der Durchführung eines solchen Tribunals, wollen wir öffentlich darauf hinweisen, daß Armut und Elend auch hier im Rhein-Main-Gebiet für viele Menschen alltägliche Realität ist.

Ablauf der Veranstaltung :
1. Vorbereitung eines Tribunals gegen Armut und Elend
2. Vorstellung eines Konzepts für eine bessere Kommunikation und Vernetzung zwischen den linken Kräften im Rhein-Main-Gebiet
3. Infos zu der bundesweiten Demonstration am 03. Juni 2006 in Berlin unter dem Motto:
   "Schluss mit den "Reformen" gegen uns! Gemeinsam gegen Massenentlassungen,
    Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg!
4. Diskussion über zukünftigen gemeinsamen Widerstand gegen Sozialabbau und innere und äußere Aufrüstung im Rhein-Main-Gebiet (mögliche Aktionen gegen Ein-Euro-Jobs, Wohnungsräumungen von Hartz IV-Empfängern, Kampf gegen Privatisierungen, Abschiebungen etc.)

Ausgeschlossen von den gemeinsamen Kampf sind natürlich Organisationen Gruppen und Einzelpersonen mit rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, völkischen und/oder sexistischen Hintergrund.

Lassen wir uns nicht in Deutsche und Nichtdeutsche, Beschäftigte und Arbeitslose, Ältere und Junge, Kranke und Gesunde, Männer und Frauen aufspalten und gegeneinander ausspielen.

Wann:      Mittwoch, den 12. April 2006,
                 um 19:30 Uhr   
  
Wo:          DIDF(Hinterhof)
                 Leipziger Str. 69
                 Frankfurt am Main

Einladung als pdf-Datei


25. Februar 2006, 16:00 Uhr

Gegen den Opernball 2006

- Frankfurt, Hauptbahnhofsvorplatz (Kaisersack) -

                                        Opernball 2006              Gegen den Opernball 2006

Widerstand leisten gegen Sozialabbau sowie
Aufrüstung nach Innen und Außen!
Am 25. Februar 2006 trifft sich in Frankfurt in diesem Jahr wieder die Creme de la Creme aus Wirtschaft,  Politik und Kultur zum 'Deutschen Opernball'  (Motto: Let's enjoy), einen der wichtigsten Bälle  der deutschen Bourgeoise, um sich bei einer rauschenden Gala ( Eintrittpreise zwischen 245 und 650 €) von ihrem "schweren Tagewerk der Modernisierung Deutschlands" zu erholen. In diesem Jahr ist es den Veranstaltern des 'Deutschen Opernballs' sogar gelungen 'Bimbes-Kohl'  als Schirmherrn zu gewinnen.

Diese so genannte ökonomische und politische Elite ist verantwortlich für eine Politik des zunehmenden  Sozialkahlschlages mit der Agenda 2010 und den Hartz Gesetzen I bis IV, des Abbaus und der Privatisierung der Krankenversicherung, einer faktischen Rentenkürzung  durch die Lebensarbeitszeitverlängerung auf 67 Jahre, der Arbeitsplatzvernichtung  und des Lohndumpings.(z.B. Bolkestein-Richtlinie), der Angriffe auf die Interessen und Rechte der Lohnabhängigen ( Kündigungsschutz, Arbeitszeitverlängerung, Tarifautonomie), der Steuersenkungen für Kapitalgesellschaften und Einkommensmillionären, der Einführung von Studiengebühren, einer Zwei-Klassen-Bildungspolitik und einer rassistischen Politik gegenüber Migranten/innen.

Ein wesentliches Ziel von Staat und Kapital ist die Beseitigung der Kostenbeteiligung der "Arbeitgeber" an der Sozialversicherung und der dann möglichen von allem „Sozialklimbim“ befreiten, ungehemmten
Profitmaximierung. Um den Sozialabbau nach Innen abzusichern, wird unter dem Deckmäntelchen der "Terrorismusbekämpfung" ein massiver Abbau von demokratischen Grundrechten  betrieben. Zu erwähnen wäre, die verschärfte Kontrolle und verlängerte Speicherung  der Verbindungsdaten von Telefon, Handy und Internetnutzung von 3 auf 6 Monate, die zunehmende Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen, das exzessive Abhören von Telefongesprächen, die Forderung nach einem Einsatz der Bundeswehr im Innern  zum Objektschutz, neue verschärfte Polizeigesetze in einigen Bundesländern. Selbst vor der Schranke des absoluten Folterverbots  wird nicht halt gemacht: Schäuble pocht auf Verwendung von Folter-Geständnissen.

Nach Außen wird eine neue militaristische Strategie (siehe Verteidigungspolitischen Richtlinien  der Bundeswehr) verfolgt, um die imperialistischen Ziele des deutschen Staats und Großkapitals nach Sicherung und “Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des strategischen Zugangs zu Märkten und Rohstoffen" den sogenannten “Vitalen Sicherheitsinteressen“ realisieren zu können. Dazu wird die Bundeswehr mit dem größten Rüstungsprogramm, seit dem Bestehen der Bundeswehr, umgerüstet. Weg von der Landesverteidigung, hin zu einer mobilen Truppe, die in kürzester Zeit in der ganzen Welt  eingesetzt werden kann.

Konfrontieren wir die am Opernball teilnehmenden Kapitalvertreter und Politiker mit unserem entschlossenen Widerstand gegen diese Politik.

Unser Motto ist: Don’t enjoy that. Luxus for all people!

Luxus für Alle - Gegen den Opernball 2006

Wir rufen  auf: Beteiligt euch an der Demo. gegen den Deutschen Opernball am 25.02.2006


Treffpunkt: 16.00 Uhr, Frankfurt, Hauptbahnhofvorplatz (Kaisersack)

Unsere alternativen Forderungen (siehe auch „Frankfurter Appell„) sind u.a.:
+  Mindestlohn von 10 € pro Stunde.
+  Sofortige  ALG II Regelsatzerhöhung von 345 € auf 500 € pro Monat.
+  30 Stunden Woche   bei vollem Lohn- und Personalausgleich.

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Redebeitrag des Rhein-Main-Bündnisses

Berichte und Fotos

Auswertung der Opernball-Demo durch redicalm


15. Februar 2006, 19:30 Uhr

Diskussionsveranstaltung:'Widerstand gegen Sozialabbau, sowie innere und äußere Aufrüstung'

- Frankfurt, Leipziger Str. 69, DIDF (Hinterhof) -


Einladung zur öffentlichen Diskussion:‚Perspektiven des Widerstands gegen Sozialabbau, sowie innere und äußere Aufrüstung‘

DiskussionFeb2006.bmp

An alle Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen, welche sich gegen die Politik der Verarmung breiter Bevölkerungsschichten, sowie gegen die Innere und Äußere Aufrüstung wehren wollen!

Sehen wir uns die Politik der letzten Jahre an:
Massenarbeitlosigkeit und Sozialabbau
Massenarbeitslosigkeit (Opel, Telekom, Mercedes, AEG) und
   Lohndumping (Bolkestein-Richtlinie)
• Angriffe auf die Interessen und Rechte der Lohnabhängigen
   (Kündigungsschutz, Arbeitszeitverlängerung)
• Sozialkahlschlag (Agenda 2010, Hartz Gesetze, faktische
   Rentenkürzungen, Einführung von Studiengebühren)
• rassistische Politik gegenüber Migranten/innen

Innere Aufrüstung

verschärfte Kontrolle und und Überwachung von Telefon, Handy und Internet
• zunehmende Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen
• Forderung nach Einsatz der Bundeswehr im Innern
• Diskussion über Verwendung von Folter-Geständnissen.

Äußere Aufrüstung
neue militaristische Strategien zur  Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des
   strategischen Zugangs zu Märkten und Rohstoffen
• ein gewaltiges Aufrüstungprogramm der Bundeswehr
• Aktuell sogar: Rufe nach dem Besitz von 'Deutschen Atombomben'

Der bisherige Widerstand  gegen diese Politik läßt bisher im Rhein-Main-Gebiet noch sehr zu wünschen übrig:
So waren im Jahr 2005 außer der Aktion ‚Agenturschluss‘ am 03. Januar, der Demo ‚Gegen den Opernball 2005‘ am 26. Februar, sowie den wöchentlichen Montagsdemos nicht gerade viele Widerstandsaktionen auf der Straße zu bemerken.

Dies soll und muß sich im Jahre 2006 ändern:
Mit dieser Veranstaltung wollen wir dazu einen Beitrag leisten.
Wir wollen diskutieren, wie hier im Rhein-Main-Gebiet der Widerstand verstärkt werden kann.

Ablauf der Veranstaltung :
1. Ein/e Vertreter/in der Antifa wird über die Konzeption der geplanten "Opernball Demo"
    berichten.
2. Infos zu der bundesweiten Großdemonstration am 03. Juni 2006 in Berlin unter dem Motto:
    "Schluss mit den "Reformen" gegen uns!
    Gemeinsam gegen Massenentlassungen, Sozialabbau, innere Aufrüstung und Krieg!
3. Diskussion zu möglichen Widerstandsperspektiven im Rhein-Main-Gebiet gegen Sozialabbau
    sowie innere und äußere Aufrüstung (Aktionen gegen Ein-Euro-Jobs, Wohnungsräumungen
    von Hartz IV-Empfängern, Abschiebungen etc.)

Ausgeschlossen von den gemeinsamen Kampf sind natürlich Organisationen Gruppen und Einzelpersonen mit rassistischen, antisemitischen, nationalistischen, völkischen und/oder sexistischen Hintergrund.
Lassen wir uns nicht in Deutsche und Nichtdeutsche, Beschäftigte und Arbeitslose, Ältere und Junge, Kranke und Gesunde, Männer und Frauen aufspalten und gegeneinander ausspielen.

Wann:      Mittwoch, den 15. Februar,
                um 19:30 Uhr   
  
Wo:         DIDF(Hinterhof)
                Leipziger Str. 69
                Frankfurt am Main

Einladung als pdf-Datei



- Strasbourg -

11. Februar 2006, 14:00 Uhr

Großdemo: Stoppt den Bolkestein-Hammer!

- Strasbourg -

Die EU-Richtlinie für Dienstleistungen in Europa muss verhindert werden

personnes.gif
"Wird diese europäische Richtlinie gebilligt, so hätte dies zur Folge, dass sämtliche Dienstleistungen im Europa der 25 wie gewöhnliche Wirtschaftsprodukte behandelt würden. Grundlegende Bereiche wie Kultur, Bildung, Gesundheitsdienste und sämtliche Dienstleistungen im Rahmen der nationalen Systeme zur sozialen Sicherheit könnten denselben wirtschaftlichen Konkurrenzmechanismen unterworfen werden wie sonstige Waren."

Wir rufen auf zur Beteiligung an der europäischen Demonstration
am 11. Februar 06 in Strasbourg.

bolkestein.bmp


Berichte


04. Februar 2006, 13:00 Uhr

Zentrale Solidaritätskundgebung

- Zeppelinheim, Admiral-Rosendahl-Str. 2-8

Zentrale Kundgebung für die Streikenden bei Gate Gourmet

ggdemo.gifAufruf der FAU-IAA:
"Die KollegInnen bei GATE GOURMET auf dem Flughafen London-Heathrow streiken ebenfall, wir wollen unsere Solidarität bekunden.

Die KollegInnen haben diese Schikanen nicht mehr hingenommen und mit Streik geantwortet. Sie sagen: Es geht um mehr als gerechten Lohn. Vielmehr sind die erzwungenen Hungerlöhne nur der Geldausdruck eines breiten Angriffs auf ihre Würde. "Menschenwürde" steht auf ihrem Transparent am Streikort. Es geht um ihre Behauptung gegen Unmenschlichkeit des neuen kapitalistischen Kommandos. Es geht um ihre sozialen Zusammenhänge. Es geht um die Selbstbehauptung gegen die globale Übermacht eines Herrenstandpunkts im Gewand technischer Rationalisierung. Auch ihre KollegInnen bei GATE GOURMET auf dem Flughafen London-Heathrow streiken.

Wir wissen: die KollegInnen in England streiken auch für uns und das verlangt unsere Solidarität und Unterstützung.

Auch eine Delegation der KollegInnen aus London-Heathrow wird erwartet"

Die zentrale Kundgebung findet statt am:

Wann:     Samstag 4. Februar 2006 um 13 Uhr
Wo:         GATE GOURMET in FRANKFURT,
                Neu-Isenburg / Zeppelinheim, Admiral-Rosendahl-Strasse 2-8.

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Berichte und Fotos von der Kundgebung

Kontakt
E-Mail: info@rhein-main-buendnis.de
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