Wir über uns

Das Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und
Billiglöhne hat sich Ende 2002 gegründet (siehe Gründungserklärung), um
den Widerstand gegen die Umsetzung der
„Hartz-Pläne“ lokal und regional zu organisieren. Der radikale
Abbau der sozialen Sicherung, der derzeit unter dem Namen Agenda
2010 vorangetrieben wird, steht im unmittelbaren
Zusammenhang mit der Aushöhlung der Rechte von Beschäftigten und dem
Abbau der Löhne und
Arbeitsbedingungen. Wir sehen hierin eine dramatische
Verschärfung des Angriffs des Kapitals „nach innen“, um in
Zeiten sinkender Renditen die Bedingungen der
Kapitalverwertung weltweit zu optimieren. Mit der Keule
des bedingungslosen Standortwettbewerbs sollen
Beschäftigte, Erwerbslose, RentnerInnen, Kranke und junge Menschen auf
nationaler und internationaler Ebene gnadenlos gegeneinander
ausgespielt werden. Wir halten dagegen, um:
- die Spaltung zu überwinden, damit die betroffenen Bevölkerungsgruppen gemeinsam für ihre Rechte kämpfen,
- eine systemkritische linke Debatte jenseits von parteipolitischen und gewerkschaftlichen Strukturen zu führen,
- um der vorherrschenden Politik durch Protest und Gegeninformation etwas entgegenzusetzen.
Wir widersetzen uns dem internationalen Lohn- und Sozialdumping. Dazu brauchen wir den internationalen Zusammenschluss und gemeinsamen Widerstand der Arbeitenden und Erwerbslosen, der RentnerInnen und Kranken, SchülerInnen und Studierenden aller Nationalitäten.
Auf der Grundlage des Frankfurter Appells, der im Januar 2004 auf einer bundesweiten Aktionskonferenz verabschiedet wurde, streben wir ein breites soziales Bündnis an.